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Gesichtspflege nach Hautbedürfnis
So findest du die richtige Routine
Jede Haut hat andere Anforderungen – und sie können sich je nach Jahreszeit, Stress, Hormonen oder Pflegegewohnheiten verändern. Mit einer Gesichtspflege nach Hautbedürfnis stellst du deine Routine so zusammen, dass sie gezielt unterstützt: Hautbarriere stärken, Feuchtigkeit aufbauen, Rötungen beruhigen, Unreinheiten reduzieren oder erste Fältchen glätten. Entscheidend ist, dass Textur, Wirkstoffprofil und Verträglichkeit zu deinem aktuellen Hautzustand passen.
Couperose & Rosazea: beruhigen, stärken, Reize minimieren
Couperose/Rosazea zeigt sich häufig durch sichtbare Äderchen, Flushs, Rötungen und ein schnell überhitztes, reaktives Hautgefühl. Hier braucht die Haut vor allem:
barrierestärkende Pflege (um Reizempfindlichkeit zu reduzieren)
beruhigende, reizfreie Formulierungen
eine Routine, die zu viele aktive Reize vermeidet (z. B. zu aggressives Peeling)
Achte auf sanfte Reinigung, eine leichte bis mittlere Pflegebarriere und unkomplizierte Schritte – weniger ist hier oft mehr.
Akne & Unreinheiten: klären, ausgleichen, ohne auszutrocknen
Bei Akne, Pickeln oder verstopften Poren geht es meist um ein Ungleichgewicht aus Talgproduktion, Verhornung und entzündlichen Reizen. Eine gute Routine für unreine Haut kombiniert:
porenklärende Pflege, die dennoch nicht austrocknet
ausgleichende Feuchtigkeit (ja, auch ölige/unreine Haut braucht Hydration)
eine konsequente, ruhige Routine statt ständig wechselnder “Quick Fixes”
Wichtig: Wenn die Haut spannt und schuppt, ist das oft ein Zeichen, dass die Barriere Unterstützung braucht – sonst “reboundet” die Talgproduktion.
Anti-Aging: glätten, festigen, schützen
Anti-Aging Gesichtspflege bedeutet nicht “viel hilft viel”, sondern: die Haut dabei unterstützen, sich stabil und prall zu halten. Fokus:
Feuchtigkeitsbindung für einen aufgepolsterten Look
barrierestärkende Lipidpflege (für Elastizitätsgefühl und Komfort)
eine Routine, die die Haut gleichmäßig gepflegt hält, statt sie zu stressen
Ein klarer, regelmäßiger Ablauf ist hier meist wirksamer als zu viele Steps.
Trockene Haut: Feuchtigkeit + Lipide in Balance bringen
Trockene Haut fühlt sich oft rau an, spannt, wirkt schneller fahl und reagiert empfindlicher auf Wetterwechsel. Sie braucht:
hydratisierende Pflege, die Wasser in der Haut bindet
nährende Lipide, die die Haut “abdichten” und geschmeidig machen
sanfte Reinigung, damit die Barriere nicht zusätzlich belastet wird
Ideal sind Routinen mit komfortablen Texturen (Serum + Creme oder Balm), die die Haut über den Tag hinweg stabil halten.
Fettige Haut: leicht pflegen, Talg reguliert wirken lassen
Fettige Haut glänzt schneller, zeigt oft vergrößerte Poren und neigt zu Unreinheiten – gleichzeitig kann sie empfindlich sein, wenn sie zu stark entfettet wird. Sie braucht:
leichte, nicht schwere Texturen
ausgleichende Pflege, die sich “clean” anfühlt
eine Routine, die Glanz reduziert, ohne die Hautbarriere zu schwächen
Achte darauf, die Haut nicht “trocken zu pflegen” – sonst produziert sie oft erst recht nach.
Sensible Haut & duftfreie Pflege: maximal verträglich
Sensible Gesichtspflege zielt vor allem auf Verträglichkeit: Brennen, Jucken, Spannungsgefühl oder spontane Rötungen sind typische Zeichen. Für sehr reaktive Haut ist duftfreie Pflege häufig die beste Wahl, weil unnötige Reizquellen minimiert werden. Eine passende Routine:
setzt auf sanfte Basics
stärkt die Barriere
bleibt konstant, damit die Haut zur Ruhe kommt














































































